Münster - Es muss Zufall sein, dass die Luft ein wenig stickig ist, als Minister Karl-Josef Laumann über knappes Geld und Arbeitslose redet. „Ohne den europäischen Sozialfonds wüsste ich nicht, was ich als Arbeitsminister machen würde“, gibt der CDU-Politiker frei heraus zu.
Rund 600.000 Euro EU-Gelder fließen derzeit allein im Münsterland in sogenannte Transfergesellschaften, mit denen von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeitern neue Jobs vermittelt werden sollen. Der Löwenanteil kommt den entlassenen Karmännern aus Rheine zugute. Dort war im Februar das letzte Cabriolet vom Band gelaufen. „So bekommen die Leute wieder Luft“, erklärt der Minister.





